AT: Coronavirus – Impfstoffe: Für Themis-Chef „aberwitziger Wettlauf“

29. August 2020 | Covid19, News Österreich | 0 Kommentare

Alpbach (APA-Science) – Im Februar hat das Wiener Biotech-Unternehmen Themis Bioscience begonnen, an einem Impfstoff gegen das Virus SARS-CoV-2 zu arbeiten. Ende Mai wurde die Firma von MSD, einem Unternehmen der US-amerikanischen Merck & Co, übernommen, und findet sich nun inmitten des weltweiten Wettlaufs um einen Impfstoff. Geschäftsführer Erich Tauber warnt vor übereilten Lösungen: „Beim Pfuschen passieren Fehler.“

„Wir sehen uns nicht als die, die am Start drängeln, sondern als die, die am Ende mit einer wirklich ausgezeichneten Lösung dastehen werden“, zog Tauber am Rande der Alpbacher Technologiegespräche im Gespräch mit der APA einen Vergleich mit einem Langstreckenlauf. „Das Problem ist auch: Wenn die Schnellstarter bei Kilometer 10 daliegen, muss man aufpassen, dass man nicht darüber stolpert.“

Namentlich nennt der Themis-CEO keine Mitbewerber, aber er geht mit Unternehmen, die sich „in diesem aberwitzigen Wettlauf“ aus nationalistischen Gründen oder „sehr stark börsenmotiviert“ darauf konzentrieren, die schnellsten zu sein, scharf ins Gericht. Gehe dabei etwas schief oder habe ein Impfstoff Nebenwirkungen, befeuere das nur die wachsende Impfskepsis in der Bevölkerung und das könne alle Bemühungen vernichten.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)