AT: Coronavirus – Heimische Mediziner warnen vor Versorgungsengpässen

Nach wie vor ist die große Mehrheit der Bevölkerung anfällig © APA (AFP)

Wien (APA) – Eine hohe Aufnahmerate von Patienten mit Covid-19 führe unvermeidlich zu Versorgungsengpässen, warnten österreichische Mediziner in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die durchschnittliche Zeit der Intensivbehandlung von Patienten, die durch SARS-CoV-2 schwer erkranken, sei zudem „mehr als das Doppelte einer durchschnittlichen Behandlungsdauer“. „Ungebremste“ Wellen von vielen, gleichzeitigen Covid-19-Erkrankungen würden daher die Spitäler erheblich belasten.

„Ein funktionierendes Gesundheitssystem setzt voraus, dass stationäre Kapazitäten nicht überlastet werden. Auch sehr gut ausgebaute Gesundheitssysteme weisen, unabhängig von der aktuellen Pandemie, bereits eine hohe Auslastung auf, wobei insbesondere der Auslastungsgrad der anspruchsvollen Intensivressourcen bei ca. 90 Prozent liegt“, erläuterten die Experten. Das persönliche Risiko für eine tödliche Covid-19-Erkrankung von vermutlich rund 0,3 Prozent der Infizierten sei „unter Bedingungen eines funktionierenden Gesundheitssystems für die Gesamtbevölkerung“ zwar gering. In Regionen mit ungebremster Ausbreitung erreiche es aber um ein Vielfaches höhere Werte und steige in höherem Alter deutlich an.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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