AT: Coronavirus – Experte rät zur Vorsicht bei experimentellen Therapien

Effekt bekannter Therapieansätze am ehesten im moderaten Krankheitsstadium © APA (dpa)

Wien/Zams (APA) – Was auch immer in wissenschaftlichen Publikationen oder in den Medien derzeit an potenziell wirksamen Therapien gegen Covid-19 auftaucht, wirkliche wissenschaftliche Evidenz für eine gute Wirksamkeit gibt es nicht. Dies erklärte der Tiroler Intensivmediziner Walter Hasibeder in einer Online-Ärztefortbildung.

„Wir müssen bei experimentellen Therapien extrem vorsichtig sein“, sagte Hasibeder, nächster Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI) vom Krankenhaus St. Vinzenz in Zams in Tirol. Dort wurden bisher etwa 17 Kranke mit schwerem Verlauf nach einer SARS-CoV-2-Infektion intensivmedizinisch behandelt. Die meisten mussten intubiert und maschinell beatmet werden. „Einige konnten wir wieder extubieren. Etwa drei stehen noch vor der Extubierung“, sagte Hasibeder. Es hätte sich insgesamt um jeweils schwerkranke Patienten gehandelt. Die Dauer der notwendigen Intensivbehandlung sei zumeist lang.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
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Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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