AT: Coronavirus: Enge Familienkontakte erhöhten Sterblichkeit nur bedingt

Daten aus 19 europäischen Ländern ausgewertet © APA (dpa/Assanimoghaddam)

Wien (APA) – Der Zusammenhang zwischen engen familiären Kontakten von Enkeln, Kindern bzw. Großeltern und Covid-19-Todesraten wird seit Beginn der Pandemie vielfach kontrovers diskutiert. Einer Studie von Forschern aus Italien, Spanien und Wien im Fachblatt „Pnas“ zufolge ist dieser Konnex zwar in manchen Ländern deutlich sichtbar, in anderen Staaten und Regionen dagegen nicht.

Da sich im Verlauf der Coronavirus-Pandemie relativ rasch herausstellte, dass vor allem ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen schwere Erkrankungsverläufe entwickeln, wird angenommen, dass enge familiäre Verbindungen zwischen den Generationen die Sterberaten insgesamt ansteigen lassen könnten. Solche Familienkonstruktionen begünstigen die Ansteckungswahrscheinlichkeit älterer Familienmitglieder, was deren Risiko dementsprechend erhöht. Bruno Arpino von der Universität Florenz, Marta Pasqualini von der Universität Pompeu Fabra in Barcelona und die Soziologin Valeria Bordone von der Universität Wien ist dieser „Intergenerationalen Kontakthypothese“ anhand von Daten aus 19 europäischen Ländern und regionalen Daten aus Italien nachgegangen.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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