AT: Coronavirus – Bei 35 Prozent der Covid-Fälle Infektionsquelle unklar

Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich bei 71,3 © APA (dpa)

Wien (APA) – Die Corona-Kommission hat am 9. Oktober ihre Indikatoren zur Risikoeinstufung für die derzeit geltende Ampel-Schaltung veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass in der Kalenderwoche 40 (28. September bis 4. Oktober) österreichweit bei 35 Prozent der SARS-CoV-2-Fälle die Infektionsquelle unbekannt war – 41 Prozent waren es in der Woche davor. Wien verzeichnete dahin gehend mit 39 Prozent zwar erneut den höchsten Wert, verbesserte sich Gegenüber der Vorwoche aber um zehn Prozent.

Österreichweit waren in der Kalenderwoche 40 weiterhin rund ein Viertel der Fälle asymptomatisch. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Schnitt des gesamten Landes nach jüngsten Zahlen bei 71,3. Das bedeutet, dass zwischen 1. und 7. Oktober österreichweit 71,3 Personen pro 100.000 Einwohner positiv getestet wurden. Die aktuelle Risikoeinstufung umfasst unterschiedliche Zeiträume. Bezogen auf das Contact Tracing wurde die Kalenderwoche 40 hergenommen. Hier zeigen sich große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern bei den Fällen mit geklärter Infektionsquelle. Die meisten unklaren positiven SARS-CoV-2-Betroffenen gab es demnach mit 39 Prozent in Wien. In Tirol waren nur bei 26 Prozent der Infektionen die Quelle unklar, 28 Prozent waren in Vorarlberg, womit hier die beiden besten Werte erzielt wurden – 37 waren es hingegen in der Steiermark und 36 in Salzburg, womit die beiden Bundesländer gemeinsam mit Wien unter dem Österreichschnitt von 35 Prozent liegen – das bedeutet, das landesweit 65 Prozent der Infizierten die Quelle ausfindig gemacht werden konnten.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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