AT: Corona zeigt: Ordensspitäler unentbehrlich für Gesundheitssystem

26. November 2020 | Covid19, News Österreich | 0 Kommentare

Online-Konferenz der Verantwortlichen der heimischen Ordenskrankenhäuser im Rahmen der Herbsttagungen der Orden

Wien (KAP) – Gerade die aktuelle Corona-Krise zeigt, wie notwendig und unentbehrlich die heimischen Ordenskrankenhäuser für das österreichische Gesundheitssystem sind. Das war der Tenor der diesjährigen Tagung der Ordensspitäler im Rahmen der Herbsttagungen. Coronabedingt fand die Konferenz am Donnerstag online statt. Adolf Inzinger, Vorsitzender der „ARGE Ordensspitäler Österreichs“ und Gesamtleiter der Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder, berichtete u.a., dass das gesamte heimische Gesundheitssystem angesichts der zweiten Corona-Welle zusammengerückt sei.

Einige heimische Ordensspitäler betreuen zum einen selbst zahlreiche Covid-Patienten, anderen entlasten wiederum in anderen Bereichen Krankenhäuser, damit sich diese auf Corona-Patienten konzentrieren können.

Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer unterstrich in einem Gastbeitrag die Bedeutung der Ordensspitäler. Diese seien keineswegs nur eine Ergänzung der Gesundheitsleistungen des Landes, sondern integraler Bestandteil derselbigen. In Ordenskrankenhäuser stehe nicht nur die medizinische Versorgung, sondern der ganze Mensch in seinen vielen Dimensionen im Mittelpunkt, so Schützenhöfer zum besonderen Profil der Ordenskrankenhäuser.

In die gleiche Kerbe schlug auch der Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz, Erzabt Korbinian Birnbacher, der in seiner Begrüßung den Dienst der Ordensspitäler am ganzheitlichen Heil der Menschen hervorhob. Er dankte zudem den Ordenseinrichtungen für ihren Einsatz in der Covid-Krise.

Mehr: https://www.kathpress.at/goto/meldung/1960259

Informationen zur Herbsttagung: www.ordensgemeinschaften.at

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)