AT: Corona – Antikörperstudie: Natürliche Herdenimmunität weit entfernt

11. Dezember 2020 | Covid19, News Österreich | 0 Kommentare

Wien (APA) – Mit rund 349.000 Personen bzw. 4,7 Prozent der Bevölkerung, die laut der ersten österreichweiten SARS-CoV-2-Antikörperstudie bis Mitte bzw. Ende Oktober schon eine Covid-19-Infektion durchgemacht haben, ist eine auf natürlichem Weg erreichte Herdenimmunität noch weit entfernt. Das wurde bei der Studienpräsentation betont. Auch wenn dieser Wert mittlerweile höher ist, bezeichnete Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) ein Warten auf die Herdenimmunität als „Illusion“.

Zwischen dem 12. bis 14. November wurde im Rahmen der vom Bildungsministerium in Auftrag gegebenen, von Statistik Austria in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Medizinischen Universität Wien durchgeführten repräsentativen „Covid-19 Prävalenzstudie“ 2.229 Personen über 16 Jahren Blut abgenommen, um die sogenannte Seroprävalenz zu bestimmen. Gegen eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus schützende, neutralisierende Antikörper wurden in insgesamt 92 Proben festgestellt. Da man davon ausgeht, dass es zur Bildung einer derartigen Immunantwort um die drei Wochen dauert, spiegelt dieser Wert also den Stand um Mitte bzw. Ende Oktober wieder.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)