AT: Blut fließt turbulenter als angenommen

Für Hof ist erstaunlich, dass die Instabilität nicht früher bemerkt wurde © Gruppe Hof / IST Austria

Klosterneuburg/Wien (APA) – Bisher ging man davon aus, dass das Blut im menschlichen Körper gleichmäßig zirkuliert. Forscher des Institute of Science and Technology (IST) Austria zeigen dagegen nun im Fachjournal „Pnas“, dass Blut viel turbulenter fließt als angenommen. Das ist insofern interessant, weil ein unregelmäßiger Blutfluss mit vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose in Verbindung gebracht wird.

Den Wissenschafter zufolge dachte man bisher, dass Blut im menschlichen Körper aufgrund seiner geringen Fließgeschwindigkeit und hohen Viskosität gleichmäßig zirkuliert. Die Zellen des Endothels, der Innenwand der Blutgefäße, sind auch an relativ gleichmäßige Fließgeschwindigkeiten in einer Richtung angepasst. Wenn es jedoch zu Turbulenzen in einem Gefäß kommt, etwa aufgrund einer geometrischen Unregelmäßigkeit, reagieren sie sehr empfindlich auf die dabei auftretenden Kräfte. Das kann zur Entzündung des Endothels führen und langfristig Arteriosklerose auslösen, bei der sich die Arterien aufgrund von Plaqueablagerungen verengen.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
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Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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