AT: BIZEPS begrüßt Impfpflicht Vorstoß von Gesundheitsminister Mückstein

(C) Olesia Bilkei

Der Zugang „Schutz von vulnerablen Personengruppen“ muss unbedingt auch den Behindertenbereich umfassen.

„Angesichts der niedrigen Impfquoten in der Gesamtbevölkerung und des Schutzbedürfnisses der vulnerablen Personengruppe der Menschen mit Behinderungen, begrüßen wir den Vorstoß von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein sehr“, so Martin Ladstätter (Obmann des Behindertenberatungszentrums BIZEPS).

BIZEPS unterstützt den Ansatz, gewisse Berufsgruppen, die in Bereichen mit vulnerablen Personengruppen arbeiten, mit einer bundesgesetzlichen Regelung zu einer Impfung zu verpflichten.

„Wir müssen Menschen schützen“, begründete Gesundheitsminister Mückstein sein Vorhaben einer Impfpflicht in gewissen Bereichen in der „ZIB 2 am Sonntag“ vom 14. November 2021 und hielt fest: „Es kann in so einem Setting nicht mehr arbeiten, wer nicht geimpft ist“.

„Wir sehen das genauso! Uns ist daher wichtig, dass auch Persönliche Assistenz ein durch die Impfpflicht besonders geschützter Bereich ist“, so Ladstätter und er regt an, „Persönliche Assistentinnen und Assistenten daher unbedingt in die Aufzählung der Berufsgruppen mit einzubeziehen.“

Immer mehr Staaten setzen Schritte um, damit in gewissen Berufsgruppen eine Impfung bei neuen und bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Voraussetzung ist.

„Wir hoffen auf eine baldige Realisierung in Österreich, denn so viel lässt sich prognostizieren: Die Pandemie ist nicht zu Ende und die nächste Welle kommt bestimmt“, hält Martin Ladstätter abschließend fest.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)