AT: Bioethikkommission im Radio „Keine Impfpflicht für Bevölkerung wegen unbekannter möglicher Langzeitschäden, bei Gesundheitspersonal sollte die Impfung Berufsvoraussetzung sein“

Wir würden uns auf eine gut ausgetestete Impfung freuen. Jeder von uns in der Redaktion würde sich impfen lassen, wenn alle Zweifel beseitigt sind. Doch die Aussage der Bioethikkommission im heutigen Ö3 gibt auch uns zu denken auf. Gehören Personen aus dem Gesundheitswesen nicht zur Bevölkerung? Hier ist eine Erklärung fällig und wir sind als Berufsgruppe bereit zu diskutieren. Aber so bitte nicht: 
Dr. Christiane Druml, Vorsitzende der Bioethikkommission gibt im Ö3 Interview, folgende Empfehlung:“ (Gleich vorweg eine allgemeine Impfpflicht für die gesamte Bevölkerung gegen Covid19 schlägt die Bioethikkommission nicht vor) Wir alle kennen die Langzeitfolgen dieser Impfung nicht, obwohl wir davon ausgehen das jede Impfung, die in Österreich oder in der EU zugelassen wird, so gut geprüft ist, das also die normalen Erfordernisse für die Zulassung gegeben sind. (Etwas anders sieht die Kommission das mit der Zulassung des Gesundheitspersonal. Sie verlangt zwar auch hier keine Impfpflicht, eine Impfung sollte aber Voraussetzung dafür sein, dass man in diesem Bereich arbeiten kann. Wenn am Anfang mehr Menschen werden wollen, als geimpft werden können, dann muss man laut Kommission Prioritäten setzen. Sie schlägt vor das das Gesundheitspersonal zuerst geimpft wird, außerdem Alte und Vorerkrankte.).

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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