AT: Bestimmte Immunzellen hemmen Entzündungen bei Multipler Sklerose

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Die Darmflora spielt eine Rolle bei der Krankheit Multiple Sklerose – das ist nichts Neues. Nun hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Uni Basel entdeckt, dass bestimmte Immunzellen aus dem Darm einen entzündungshemmenden Botenstoff im zentralen Nervensystem ausschütten können.

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste neurologische Erkrankung des jungen Erwachsenenalters mit österreichweit rund 13.500 Betroffenen. Neuere Therapien gegen die Autoimmunerkrankung setzen darauf, bestimmte B-Zellen des Immunsystems aus dem Blut der Betroffenen zu entfernen. Dadurch lassen sich die Hirnentzündung und die Krankheitsschübe der Patienten hemmen.

Manchmal bringt die Therapie jedoch verheerenden Folgen: Wird ein zu großes Spektrum der verschiedenen B-Zellen entfernt, kann dies die Erkrankungen verschlimmern, wie Basler Forschende bereits in früheren Studien zeigen konnten. Ein Grund hierfür könnten die sogenannten Immunglobulin A-produzierenden B-Zellen (IgA-B-Zellen) sein, welche nun ins Visier der Wissenschafter um Anne-Katrin Pröbstel von der Universität Basel und vom Universitätsspital Basel gerieten.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
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Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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