AT: Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien baut aus

Fachklinik für den Verdauungstrakt eröffnet Zubau mit 2.500 Quadratmetern Fläche

(C) Vinzengruppe
Mit der Eröffnung des Verbindungsgebäudes im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien haben wir gemeinsam mit der Stadt Wien einen weiteren großen Schritt Richtung Umsetzung der Strategie 2020 der Vinzenz Gruppe in Wien getan. Diese vom Wiener Gesundheitsfonds und vom Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien gemeinsam getragene Investition ist ein wichtiger Meilenstein zur Etablierung einer Fachklinik für den gesamten Verdauungsbereich, Urologie und Onkologie für alle Wienerinnen und Wiener. Thomas Pavek, Geschäftsführer Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien, und Mag. Stephan Lampl, Geschäftsleitung Vinzenz Gruppe

Wien (OTS) – Stadträtin für Gesundheit und Soziales Sandra Frauenberger und Bezirksvorsteher Mariahilf Markus Rumelhart eröffneten am Dienstag, 28. November 2017 das neue Verbindungsgebäude im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien in Mariahilf. Der 9-geschoßige Zubau bietet 2.500 Quadratmeter zusätzliche Flächen für die medizinische Weiterentwicklung der Fachklinik für den gesamten Verdauungstrakt mit Gesundheitspark. Neben einem neuen Operationssaal beherbergt es eines der modernsten Stiegenhäuser in einer Wiener Klinik. Mit Dach- und Fassadenbegrünung verbessert das neue Gebäude zudem die Luft mitten in der Stadt.

 Genau 185 Jahre nach dem das Krankenhaus 1832 seinen Betrieb aufgenommen hat, wurde am Dienstag der Zubau mit 2.500 Quadratmetern Fläche eröffnet. Thomas Pavek, Geschäftsführer Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien, und Mag. Stephan Lampl, Geschäftsleitung Vinzenz Gruppe, betonen: „Mit der Eröffnung des Verbindungsgebäudes im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien haben wir gemeinsam mit der Stadt Wien einen weiteren großen Schritt Richtung Umsetzung der Strategie 2020 der Vinzenz Gruppe in Wien getan. Diese vom Wiener Gesundheitsfonds und vom Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien gemeinsam getragene Investition ist ein wichtiger Meilenstein zur Etablierung einer Fachklinik für den gesamten Verdauungsbereich, Urologie und Onkologie für alle Wienerinnen und Wiener.“ Stadträtin für Gesundheit und Soziales, Sandra Frauenberger, eröffnete das neue Gebäude: „Der Ausbau im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien stärkt den Verbund der Spitäler in Wien und erhöht die Leistungsfähigkeit der Wiener Gesundheitsversorgung.“ 

Entwicklung zur Fachklinik

Das Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien entwickelt sich im Rahmen der Vinzenz Gruppe Strategie 2020 zur Fachklinik mit Gesundheitspark, in dem Leistungen (ambulante Versorgung, Rehabilitation,…) entsprechend der Ausrichtung der Klinik angeboten werden. Die baulichen Voraussetzungen zur Realisierung sind mit diesem Bauwerk und den so erschlossenen Flächen geschaffen.  Die ersten großen Schritte zur Fachklinik sind bereits abgeschlossen. Im Jänner 2017 übersiedelten die Urologie aus dem Göttlicher Heiland Krankenhaus und die Chirurgie aus dem Herz Jesu-Krankenhaus in das Barmherzige Schwestern Krankenhaus im 6. Bezirk, wo seit Jänner 2017 eine neue Onkologie mit neuer Onkologischer Tagesklinik medizinische Versorgung für Krebspatientinnen und –patienten bietet.

Modernes Sicherheitsstiegenhaus

Neben einem Operationssaal, neuen Patienten-Aufenthaltsräumen und Aufnahmebereichen in jedem Stockwerk bietet das neue Gebäude Besprechungsräume und Arbeitsplätze. Teil des Zubaues ist ein modernes Sicherheitsstiegenhaus mit zwei neuen Aufzügen, das den hohen Sicherheits- und Brandschutzvorschriften für Gesundheitseinrichtungen in Wien entspricht. Somit hat das 9-geschoßige Krankenhaus nicht nur Flächen gewonnen und erschlossen, sondern mit diesem Sicherheitsfaktor seinen Bestand für die nächsten Jahrzehnte gesichert.

Begrünung sorgt für Klimaverbesserung

Der Zubau verbessert zudem das Klima im Innenhof. Mit der Dach- und Fassadenbegrünung ist nicht nur ein erfreulicher optischer Anreiz geschaffen, sondern auch Temperatur, Feuchtigkeit und Luftverbesserung schaffen die Pflanzen am Dach. „Ein Krankenhaus und damit eine ausgezeichnete medizinische Versorgung im Bezirk zu haben, bedeutet eine Erhöhung der Lebensqualität für unsere Bewohner/innen und Bewohner“, betont Markus Rumelhart, Bezirksvorsteher Mariahilf.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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