AT: Antigen-Testprogramm an DPU erfolgreich

16. November 2020 | Covid19, News Österreich | 0 Kommentare

Die Danube Private University Krems (DPU) testet ihre Mitarbeiter und Studierenden im Rahmen eines umfangreichen Testprogramms regelmäßig mit Antigen-Tests und sieht den breiten Einsatz von Antigentests als geeignete Maßnahme an, Cluster-Bildungen vorzubeugen.

Wie alle Universitäten stellte auch die DPU den Studienbetrieb im März dieses Jahres auf distance learning um. Praktika und Prüfungen wurden bis auf Weiteres verschoben. Im Sommer konnten die nicht-substituierbaren Praktika (Laborpraktika und klinische Praktika) unter strenger Einhaltung der universitären Hygiene-Richtlinien (Abstand, MN-Masken bzw. FFP2-Masken, Desinfektionsmitteleinsatz) sowie gewisse Prüfungen, die aufgrund der Qualitätssicherung nicht online durchgeführt werden können, wieder präsent durchgeführt werden.

Um hierbei die Sicherheit von Studierenden, Mitarbeitern und Patienten zu gewähren, startete die DPU ein umfassendes Testprogramm, um Infektionen früh zu erkennen und Cluster-Bildungen vorzubeugen.

So wurden nicht nur an allen Eingängen der DPU Fieber-Mess-Stationen eingerichtet, sondern jeder/jede Studierende, die an einem Praktikum oder eine Prüfung teilnehmen möchte, muss ein negatives Testergebnis aufweisen. Studierende, die dann das Praktikum oder die Prüfung absolvieren können, werden zudem während ihrer Präsenz in Kooperation mit dem Roten Kreuz Krems regelmäßig mit Antigen-Schnelltests getestet. Ein bis zwei Mal pro Woche finden Tests statt. An diesen Terminen werden alle Mitglieder der DPU, die gerade vor Ort sind, getestet. Und auch zwischen diesen Testterminen finden bei Bedarf vereinzelt Antigen-Tests statt.

Direktor Robert Wagner: „Insgesamt haben wir bereits 4.841 Tests vorgenommen, davon 2.352 Antigen-Tests. Wir haben immer Antigen-Tests für vier Monate auf Lager. Durch die Antigen-Tests ist es uns möglich, relativ einfach das Infektionsgeschehen an der DPU zu überwachen. Wir erkennen hier Infektionen sehr früh, die getesteten Personen haben meist keinerlei Symptome oder entwickeln dann erst in der Folge leichte Symptome. Die positiv getesteten Personen wurden umgehend der Behörden als Verdachtsfall gemeldet. In den meisten Fällen konnte das Testergebnis durch PCR-Test bestätigt werden. Die Antigentests waren für uns der Schlüssel, das Infektionsgeschehen gering halten zu können. Wir bedanken uns in diesem Zusammenhang auch bei den zuständigen Behörden für die herausragende Arbeit, die geleistet wird.“

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)