AT: Anna Maria Dieplinger – Im Gespräch

"Die Lebensqualität der Frauen in Österreich ist anders als die der Männer!" - Andreas Obrecht im Gespräch mit Anna Maria Dieplinger, Sozial- und Pflegewissenschafterin

Anna Maria Dieplinger fragt sich: Wie kann medizinische Vorsorge und Versorgung, insbesondere auch die Pflege kranker oder alter Menschen auch in Zukunft gewährleistet werden? Vor allem, wenn man bedenkt, dass soziale Ungleichheit nachweislich zunimmt. Und sie fragt sich auch, warum es immer noch geschlechtsspezifische Unterschiede im Gesundheitssystem gibt und jene zu Lasten der Frauen gehen? Und nicht zuletzt fragt sie sich: wie kann man das alles ändern?

Die Grundlage ihrer wissenschaftlichen Forschung sind ihre eigenen, 25-jährigen Arbeitserfahrungen im Pflegewesen. Neben ihrer Arbeit studierte sie und habilitierte sich 2017. Seither ist sie Professorin für Pflegewissenschaft und -praxis an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg.

Nun ist sie die erste Österreicherin, die für den renommierten, von der Weltgesundheitsorganisation ausgeschriebenen und mit 100.000 US-Dollar dotierten „Global Women’s Health Award“ (WHO) nominiert ist. „Mehr als nur eine Anerkennung“, sei das, sagt sie im Gespräch mit Andreas Obrecht. Vielmehr „eine Bestätigung der Wichtigkeit meines Forschungsansatzes“.

Service

Anna Maria Dieplinger, „Fehldiagnose: Frau: Wie Krankheiten und Symptome sich bei Frauen anders zeigen“, Böhlau Verlag Wien 2007

Sozialministerium – Frauengesundheitsbericht
Johannes Kepler Universität Linz – Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik
Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg – Institut für Pflegewissenschaft und -praxis

Sendereihe

Gestaltung

21.06.2019 | 16:05

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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