AT: Ärztliche Kunstfehler – Prozessfinanzierer eröffnet neue Möglichkeiten für Patienten

Rasche Überprüfung der Erfolgsaussichten durch Expertenteam über Online-Portal www.kunstfehler.at.

(C) Eyetronic

Wien (OTS) – Die MV Prozessfinanzierung GmbH, bekannt für den (noch andauernden) Kampf gegen die Versicherungen im Zusammenhang mit den Versicherungsrücktrittenhat ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte aufgeschlagen. Aufgrund vieler Anfragen wurde ein neues Online-Portal www.kunstfehler.at für die Abwicklung von Kunstfehler-Akten entwickelt.

Die Patienten können Ihren „Leidensweg“ erzählen und gleich alle Unterlagen hochladen, um eine möglichst schnelle Bearbeitung zu ermöglichen.

Dazu wurde in den letzten Monaten ein schlagkräftiges Team aus Medizinern und Rechtsanwälten zusammengestellt, die jeden Fall auf das Bestehen von Erfolgsaussichten überprüfen können.

Diese Überprüfung ist oft hochkompliziert und die Erfolgsaussichten für einen Laien nicht erkennbar, das Prozesskostenrisiko vor allem wegen der anfallenden Sachverständigengebühren für medizinische Gutachten enorm.

Der Prozessfinanzierer besorgt über Partneranwälte fehlende Unterlagen und kann nach vollständigem Erhalt bereits binnen circa 2 Wochen eine Erfolgsbewertung abgeben.

Im positiven Fall wird die Klage eingereicht, der Patient trägt keinerlei Prozesskostenrisiko. Im Erfolgsfall erhält der Prozessfinanzierer eine Beteiligung am Erfolg.

Besonders tragische oder massive Kunstfehler und deren Folgen werden in den Medien auch veröffentlicht. Zuletzt ein Fall, bei dem bei einer Gebärmutter-OP ein 3m langer Verband im Körper „vergessen“ wurde (Artikel Kronen Zeitung vom 09.06.2019).

Geschäftsführer Heinz Hayderer über das Ziel des neuen Projektes: „Wir können erlittene Schmerzen nicht ungeschehen machen. Wir möchten aber für alle Patienten, die selbst nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um ihre Ansprüche auf Schmerzensgeld oder Verdienstentgang geltend zu machen, der erste vertrauensvolle Ansprechpartner sein. Leider werden diese Menschen von Spitälern und Ärzten oft sehr schnell abgewiesen oder der erlittene Schaden als Pech abgetan. Hier wollen wir helfen!“

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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