AT: „Achtung Gesundheit – Es ist 5 nach 12!“: „Offensive Gesundheit“ reicht parlamentarische Bürgerinitiative ein

44.424 haben bereits unterschrieben – Unterschriften ab sofort digital möglich – „Es zählt jede Stimme!“

500 unterstützende Unterschriften waren notwendig, um die Einreichung der parlamentarischen Bürgerinitiative „Achtung Gesundheit – Es ist 5 nach 12!“ beantragen zu können – letztendlich wurden es innerhalb eines Monats seit Start des Sammelns 44.424 Unterschriften. Damit wurden die Anforderungen um ein Vielfaches übertroffen, die Initiatorin „Offensive Gesundheit“ erwartet aber noch mehr Unterstützung durch die digitale Phase der Bürgerinitiative. „Leider, denn eine hohe Zustimmung zur Bürgerinitiative bedeutet gleichzeitig ein schlechtes Attest für den österreichischen Gesundheits- und Langzeitpflegebereich“, so die „Offensive Gesundheit“. ****

Ab heute, Donnerstag, kann die parlamentarische Bürgerinitiative mittels Eingabe des Namens und einer validen E-Mail-Adresse auf der Seite des österreichischen Parlaments unter dem Link https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/BI/BI_00042/index.shtml# sowie durch Einscannen eines eigenen, downloadbaren QR-Codes auf der Seite www.offensivegesundheit.at von jeder interessierten Person unterstützt werden. Offiziell wurde die Bürgerinitiative „Achtung Gesundheit – Es ist 5 nach 12!“ bereits zu Beginn der Woche beim Parlament eingereicht, ab sofort ist die Petition nun online verfügbar.

„Die Bürgerinitiative wird jedenfalls bis zum „Tag der Gesundheitsberufe“ am 12. Mai 2022 laufen“, verkündet die „Offensive Gesundheit“. An dem Tag plane man auch österreichweit wieder „großflächige Demonstrationen und Proteste“, so die Initiatorin der Petition. „Wenn wir aber sehen, dass noch mehr Druck auf die Politik aufgebaut werden kann, um unsere Forderungen zu erfüllen, dann könnte die Bürgerinitiative auch darüber hinaus weiterlaufen.“

Schon jetzt übertrifft die Unterstützung seitens der Gesundheits-und Betreuungsberufe alle Erwartungen. „Wir wussten von Anfang an, dass die derzeitige Corona-Situation und der damit einhergehende hohe Arbeitsdruck auf unsere Beschäftigten eine breite Mobilisierung für die analoge Phase erschweren würden. Dass sich aber trotzdem so viele im Gesundheits- und Langzeitpflegewesen Tätige die Zeit genommen haben, unser Anliegen analog zu unterstützen, hat uns doch in der Sache sehr bestätigt“, betont die „Offensive Gesundheit“.

Personal, Arbeitsbedingungen und Ausbildung im Fokus

„Unsere grundlegenden Ziele bleiben unverändert: Die Bürgerinitiative fordert mehr Personal, bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen und dafür mehr finanzielle Ressourcen“, erklärt die „Offensive Gesundheit“. Die Pandemie habe dabei „wie eine Lupe“ die bereits schon seit Jahren bestehenden Probleme im Gesundheits- und Langzeitpflegebereich noch mehr hervorgehoben.

Die Probleme hätten sich mit der Pandemie „massiv“ verschärft. „Die Spitäler und Pflegeheime stöhnen, das gesamte Gesundheitspersonal ist bereits über seine Grenzen gegangen und wir haben eine massive Versorgungskrise. Es ist 5 nach 12, und wir brauchen sofort echte und überzeugende Maßnahmen seitens der Politik, denn versprochen wurde bereits viel. Lasst den Worten Taten folgen!“, so der abschließende Appell der „Offensive Gesundheit“. (ast)

(S E R V I C E – Den Direktlink zur parlamentarischen Bürgerinitiative „Achtung Gesundheit – Es ist 5 nach 12!“ finden Sie unter
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/BI/BI_00042/index.shtml#.
Den downloadbaren QR-Code zur parlamentarischen Initiative finden Sie unter www.offensivegesundheit.at. Die „Offensive Gesundheit“ ist eine gemeinsame Initiative der Arbeiterkammer Wien, der Ärztekammer für Wien, der ÖGB / ARGE – FGV Gesundheits- und Sozialberufe sowie der Gewerkschaften GÖD-Gesundheitsgewerkschaft, Gewerkschaft GPA, Gewerkschaft vida und younion – die Daseinsgewerkschaft HG II.)

OBS 20220331 OBS0053

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)