AT: 4. Österreichischer pflegewissenschaftlicher Hochschultag Online

UMIT/Tirol
(C) UMIT

Noch bis Ende September kann der 4. Österreichische pflegewissenschaftliche Hochschultag online unter www.hochschultag.at besucht werden!

Auf Grund der Covid-19 Pandemie konnte der von der Gesellschaft für Pflegewissenschaft (GesPW) veranstaltete Hochschultag nicht wie geplant 2020 in Präsenz und an der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL abgehalten werden. Mit der Durchführung eines Online- Hochschultages wurde jedoch ein schönes alternatives Format gefunden, den im Rahmen eines Reviewprozesses ausgewählten pflegewissenschaftlichen Abschlussarbeiten eine würdige Bühne zu bieten.

Gerahmt wird der online Auftritt des Hochschultages von drei Begrüßungsvideos, in denen die Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes (ÖGKV) Mag.a Elisabeth Potzmann auf die im Programm des Hochschultages gezeigte Vielfalt der Pflege und ihrer Kompetenzen hinweist.

Die Videobotschaft des Leiters des Departments für Pflegewissenschaft und Gerontologie an der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Müller, MSc, der als virtueller Gastgeber fungiert, lädt die BesucherInnen des Online-Hochschultages ganz herzlich dazu ein, die Posterausstellung und die Videobeiträge zu besichtigen.

Die Vorsitzende der GesPW Mag.a Karin Klas, berichtet in ihrer Videobotschaft von den zahlreichen Bemühungen des Organisationsteams und dem hohen technischen Aufwand der betrieben wurde, um in der Durchführung des Online-Hochschultages den AbsolventInnen dennoch eine Möglichkeit zu bieten, ihre ausgewählten Abschlussarbeiten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Erfreut zeigt sie sich in ihren Begrüßungsworten auch darüber, dass es in der 4. Ausgabe des Hochschultages erstmals gelungen ist, Einreichungen aus allen drei D-A-CH Ländern zu erhalten.

Am Online-Hochschultag machen Kurzvideos der VerfasserInnen in Form von „Elevator Pitches“ auf die Bachelor- und Masterarbeiten neugierig und laden zum Betrachten der Poster ein. Besichtigt werden können die 14 wissenschaftlichen Poster zu den Abschlussarbeiten in der virtuellen Postergalerie. Behandelt werden darin u.a. Themen wie computer-basierte Trainings für Personen mit Demenz, der Reduktion mechanischer Fixierung im Akutkrankenhaus, dem Erleben von ausländischen 24-Stunden-PersonenbetreuerInnen oder der Stressbewältigung in der Intensivpflege. Die vielfältigen Themen bieten einen Überblick über das breite Spektrum der Pflege.

Posterpreise wurden auch beim digitalen Hochschultag vergeben. Nach der Posterbewertung durch eine Fachjury, wurden die drei wissenschaftlichen Poster mit den höchsten Bewertungen mittels Posterpreis prämiert.

  1. Platz: Anna Elena Kordik, BSc: „Deeskalationsmaßnahmen in der pflegerischen Versorgung“ – FH Wiener Neustadt Campus Rudolfinerhaus Wien, AT
  2. Platz: Anna-Maria Kölbl, BSc: „Die Rollen von Advanced Practice Nurses in der internationalen Pflegepraxis“ – FH Joanneum Graz, AT
  3. Platz: Alina Gireg, BSc: „Reduktion von präoperativer Angst und traumatischer Narkoseeinleitung bei Kindern“ – UMIT TIROL Hall in Tirol, AT

Ausblick auf den nächsten Österreichischen pflegewissenschaftlichen Hochschultag

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Müller, Institutsvorstand für Pflegewissenschaft und Leiter des Departments für Pflegewissenschaft und Gerontologie an der UMIT TIROL hat bereits zugesagt, den 5. Österreichischen pflegewissenschaftlichen Hochschultag am 02.06.2023 mit seinem Team zu hosten. Informationen zum Einreichen der Abstracts werden zeitgerecht auf der Website: www.hochschultag.at bereitgestellt.

Informationen zum Hochschultag

Der Pflegewissenschaftliche Hochschultag wurde von der Gesellschaft für Pflegewissenschaft im Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes (ÖGKV) 2015 ins Leben gerufen. Er bietet eine Plattform zur Präsentation von Qualifikationsarbeiten aus Pflegestudiengängen an Hochschulen im deutschsprachigen Raum und stellt eine Möglichkeit dar, erste Netzwerke für weitere berufliche und wissenschaftliche Karrieren zu knüpfen. In einem neutralen Verfahren und nach klar definierten Kriterien werden die Abstracts in einem doppelt verblindeten Verfahren bewertet, anhand der Ergebnisse gereiht und die Besten ausgewählt.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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