AT: 2017: 24-Stunden-Betreuung für mehr als 9.100 Personen

(C) NLK Burchhart

LR Schwarz: Würdevolle Versorgung pflegebedürftiger Menschen in den eigenen vier Wänden

St. Pölten (OTS/NLK) – Die 24-Stunden-Betreuung wird in Niederösterreich nach wie vor gerne in Anspruch genommen, um auch im Alter so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Das zeigt auch die stetig steigende Anzahl der vom Land bewilligten Förderanträge: Im vergangenen Jahr wurde die 24-Stunden-Betreuung für mehr als 9.100 Personen durch das Land Niederösterreich mit fast 40 Millionen Euro gefördert. „Die 24-Stunden-Betreuung soll für pflegebedürftige Personen in Niederösterreich leistbar sein. Besonders stolz sind wir auf unser NÖ-Modell, das bei nachgewiesener Demenz auch eine Förderung bei Pflegegeldbezug bei den Stufen 1 und 2 ermöglicht“, informiert Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz. Allgemein wird die 24-Stunden-Betreuung erst ab Pflegestufe 3 in der maximalen Höhe von 550 Euro bei zwei selbstständigen BetreuerInnen monatlich gefördert.

Der aktuelle Altersalmanach, dem wissenschaftliche Erhebungen der Universität Wien zugrunde liegen, bestätigt diesen Trend ebenfalls:  „Daraus wissen wir, dass nicht nur die Gesamtbevölkerung Niederösterreichs bis zum Jahr 2030 auf 1,74 Millionen anwachsen wird, sondern sich auch die Zahl der PflegegeldbezieherInnen im Bundesland, prognostiziert bis 2025, von aktuell knapp über 90.000 auf nahezu 106.000 Personen erhöhen wird. Die Wissenschaft hat uns auch einen deutlichen Anstieg bei der 24-Stunden-Betreuung vorausgesagt. Wir gehen dabei von Erhöhungen um bis zu 80 Prozent bis zum Jahr 2025 aus.“

Die MitarbeiterInnen der Pflege-Hotline des Landes Niederösterreich bieten pflegebedürftigen Menschen, deren Angehörigen und allen Personen, die mit Fragestellungen rund um die Pflege befasst sind, unter 02742/9005–9095, von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr, umfassende und kompetente Beratung.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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