Aromat fürs Gehirn? – Glutamin und Glutamat steuern Motivation

13. August 2020 | Gastkommentare | 0 Kommentare

Lausanne (APA/ag) – Wie steigern wir unsere Motivation? Und wie halten wir sie aufrecht? Verhaltenstraining und Psychotherapie scheinen unnötig – es ist die Chemie! Das Verhältnis zwischen Glutamin und Glutamat im Nucleus accumbens im Hirn bestimmt, ob wir uns zu Anstrengungen aufraffen oder eben nicht.

Erfolglosigkeit, Antriebsschwäche, Niedergeschlagenheit und Apathie müssen nicht das Resultat einer schwierigen Kindheit oder erlittener Schicksalsschläge sein. Vielleicht stimmt einfach die Chemie nicht. Und zwar im Nucleus accumbens, einer Hirnregion im unteren bauchseitigen Bereich. Dass er eine wichtige Rolle spielt im Belohnungssystem und das Glücksgefühl mitsteuert, wusste man schon. Nur: Wie funktioniert das?

Geld ist bekanntlich ein starker Anreiz bei der Herstellung von Glücksempfinden. Das sagten sich auch Forschende von der ETH Lausanne (EPFL), welche zusammen mit Kollegen von der Uni Edinburgh die Mechanismen der Antriebskraft untersuchten. Um die Motivation zu testen und zu quantifizieren, entwarf das Team der EPFL eine sogenannte „monetary incentive force task“, eine Versuchsanordnung, die Kraftanstrengung mit Geld belohnt.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)