AT: Drei Kontinente vereint gegen Krebsleiden bei Kindern

iPC, Logo (Copyright: TECHNIKON)
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Österreichisches Unternehmen TECHNIKON leitet das EU-Projekt Individualized Paediatric Cure (iPC)

Villach (pts/16.01.2019/12:00) Krebs bei Kindern ist selten, aber wenn die Diagnose feststeht, zeigen die gewählten Behandlungen nicht immer den erhofften Erfolg. So treten im Durchschnitt bei nur einem Viertel der Krebspatienten die gewünschten Heilerfolge ein. Dafür gibt es mehrere Gründe, aber Forschungsergebnisse zeigen, dass personalisierte Behandlungen, die an der fundamentalen Biologie der Patienten ausgerichtet sind, die Heilerfolge um ein Vielfaches verbessern können. Wie es sich herausstellt, können personalisierte Behandlungen so komplex wie der Krebs selbst sein, aber es besteht Hoffnung bei behandelnden Ärzten.

Unter der Koordination der österreichischen Forschungs- und Planungsgesellschaft TECHNIKON, startete das EU-Projekt iPC – individualized Paediatric Cure – mit Beginn des Jahres. Bei einer Projektlaufzeit von vier Jahren und einem Gesamtbudget von rund 15 Million Euro, arbeiten 21 Partner aus 11 verschiedenen Ländern, darunter neun EU Mitgliedsstaaten (Österreich, Belgien, Schweiz, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Slowenien) sowie die USA und Australien, gemeinsam an dem Ziel, ÄrztInnen die Hilfsmittel und das Wissen zu geben, um personalisierte Behandlungen für ihre pädiatrischen PatientInnen zu entwerfen.

Das Ziel von iPC ist es, bereits bestehendes klinisches Wissen und medizinische Daten zu sammeln, standardisieren und harmonisieren, und durch künstliche Intelligenz Behandlungsmodelle für PatientInnen zu entwickeln. Diese Behandlungsmodelle können WissenschaftlerInnen an virtuellen PatientInnen testen, um Behandlungserfolg und Toxizität zu evaluieren. Somit werden sowohl die Lebensqualität der PatientInnen als auch die Heilungschancen verbessert.

Während die stets gegenwärtige Komplexität von Krebsleiden WissenschaftlerInnen herausfordern, werden durch iPC die neuesten medizinischen und computer-basierten Technologien und die bekanntesten ExpertInnen eingesetzt, um eine bessere PatientInnenversorgung zu ermöglichen.

Das EU-Projekt wird von TECHNIKON mit Sitz in Villach, Österreich, geleitet und deren Ingenieuren in datentechnischen Aspekten unterstützt.

Über TECHNIKON
TECHNIKON eine private österreichische Forschungs- und Planungsgesellschaft mit einem multinationalen Team von Ingenieuren und Ökonomen unterstützt die Europäische Industrie bei der Entwicklung von neuen technologie-basierten Methoden und Lösungen. Technikon ist Europas führendes privates Unternehmen in der Koordination von großen technologie-basierten kooperativen europaweiten Forschungsprojekten. TECHNIKON übernimmt innerhalb von iPC das Datenmanagement, administrative Aufgaben und entwickelt und verantwortet die Kommunikation innerhalb des Projektes und hin zur Öffentlichkeit.

Autor:in

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    Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Advanced Practice Nurse, akademische Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege, Demenzberaterin, Direktorin im Haus Hetzendorf, Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser

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