Studien zu Syndrom bei Kindern im Zusammenhang mit Coronavirus

Erforschung der Ursachen könnte bei Impfstoffentwicklung helfen © APA (AFP/Benavides)

Washington (APA/ag) – US-Forscher haben zwei ausführlichere Studien zu einem Syndrom veröffentlicht, das im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Die kürzlich im Fachblatt „New England Journal of Medicine“ veröffentlichten Untersuchungen beleuchten das sogenannte pädiatrische entzündliche Multisystem-Syndrom, abgekürzt MIS-C.

Die Wissenschafter werteten dazu die Krankenakten von knapp 300 Kindern und jungen Menschen unter 21 Jahren aus, die zwischen März und Mai in den USA behandelt wurden. Bei allen war eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus festgestellt worden oder es bestand der dringende Verdacht einer solchen Infektion.

Großbritannien hatte Ende April vor dem Syndrom bei Kindern im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 gewarnt, im Mai schloss sich auch die US-Gesundheitsbehörde CDC der Warnung an. Weltweit wurden rund 1.000 Fälle des Syndroms registriert, wie Michael Levin vom Londoner Imperial College in einem Kommentar zu den US-Studien schrieb. Das Europäische Zentrum für Seuchenprävention und -kontrolle meldete bis zum 15. Mai 230 Fälle in Europa. Jeweils ein Kind in Frankreich und Großbritannien starb demnach an dem Syndrom.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
Über Markus Golla 6847 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen