18. Juni 2016: Tag der Mediation

Ehrenschutz: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Brandstetter, Bundesminister für Justiz

Präsident Dr. Herbert Drexler - (C) ÖBM

Österreich (OTS) – Mehrwert Mediation. Initiiert durch die „Wiener Erklärung“ der deutschsprachigen Mediationsverbände, findet jährlich am 18. Juni der „Tag der Mediation“ statt. Heute informieren MediatorInnen!

Nach den großartigen Erfolgen der Vorjahre gibt es auch 2016 wieder Gelegenheit an vielen öffentlichen Orten, im Zuge innovativer, österreichweiter Aktionen, die breit gefächerten Anwendungsgebiete von Mediation live zu erleben (interaktive Schaumediationen) sowie kostenlose Informationen rund um konstruktive Konfliktbearbeitung durch MediatorInnen als allparteiliche Dritte zu erhalten.

Alle Veranstaltungen, Veranstaltungsorte und Detailinfos finden Sie auf der Websitewww.tagdermediation.at.

Aller guten Dinge sind 3!

Die „Wiener Erklärung“ initiierte den Tag der Mediation am 18. Juni 2013, der heuer bereits zum 3. Mal in Folge stattfindet. Im Rahmen der Tagung deutschsprachiger Mediationsverbände wurde in Wien die „Wiener Erklärung“ zur verstärkenden Zusammenarbeit im deutschsprachigen Europa unterzeichnet und die Idee des Tages der Mediation umgesetzt. Ziel dieses Tages ist die Steigerung der Bekanntheit von Mediation und der Vielfältigkeit von mediativem Handeln.

Alleinstellungsmerkmal Allparteilichkeit!

„Durchs Reden kommen die Leut´ z´samm. Mediatorinnen und Mediatoren schaffen einen sehr hohen Wert für unsere Gesellschaft und sind ein überaus wichtiger Partner für die Justiz“, betont Bundesminister für Justiz Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Brandstetter, der auch dieses Jahr wieder den Ehrenschutz übernommen hat.

Heute informieren MediatorInnen! www.tagdermediation.at

Die Koordination der österreichweiten Veranstaltungen erfolgt durch den „Österreichischen Bundesverband für Mediation“ (ÖBM, mit über 2.300 Mitgliedern der größte Mediationsverband in Europa) und das „Österreichische Netzwerk Mediation“ (ÖNM, der Dachverband für außergerichtliche Konfliktregelung in Österreich) über den gemeinsamen Internetauftritt www.tagdermediation.at. Hier finden Sie unter anderem alle Informationen zu österreichweiten Veranstaltungen, nach Bundesländern geordnet sowie honorarfreies Pressematerial inklusive Bildern und O-Tönen.

„Ich freue mich, dass wir mit der Wiener Erklärung und dem Tag der Mediation jedes Jahr ein starkes Zeichen für Mediation setzen. Wir leisten damit einen wesentlichen Beitrag, die Konfliktkultur in unserer Gesellschaft weiterzuentwickeln und das Alleinstellungsmerkmal der Allparteilichkeit von MediatorInnen zu zeigen“, so Dr. Herbert Drexler, Präsident des ÖBM.

„Die Idee ist, mit diesem jährlich zu begehenden Tag koordiniert und konzentriert über Mediation in Theorie und Praxis zu informieren und als eine Form der modernen Streitkultur und Konfliktregelung einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen“, meint Dr. Michaela Tulipan, Obfrau des ÖNM.

Wenn der rote Mediationsteppich ausgerollt wird…

Unter dem Motto „Streiten mit Lösung“ finden am 18. Juni viele Informationsveranstaltungen an öffentlichen Plätzen, bei Ausbildungsinstituten und Aktionen, wie etwa interaktive Schaumediationen, statt – österreichweit!

In Krems wird zum Beispiel auf der Kremser Landstraße der rote Mediationsteppich ausgerollt, um in der Fußgängerzone Konflikte erlebbar, diskutierbar und lösbar zu machen. In Graz verwandeln sich Eisernes Tor und Tummelplatz in eine Mediations-Bühne. In Kärnten wird konfliktlösend durch Wolfsberg gewandert, um zu zeigen, wie bewegend Mediation sein kann.
Den Überblick über alle Veranstaltungen am 18. Juni 2016, unter anderem auch interaktive Schaumediationen, finden Sie nach Bundesländern geordnet aufwww.tagdermediation.at.

Auch in Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz wird es am 18. Juni wieder zahlreiche Aktionen zum internationalen Tag der Mediation geben. Der Österreichische Bundesverband für Mediation und das Österreichische Netzwerk Mediation bedanken sich schon im Vorfeld für Ihre Mühe und Berichterstattung, um unser Thema einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen