AT: Universitätsklinikum St. Pölten: Feierliche Eröffnung von Haus C

v.l.n.r.: PhDr. Michaela Gansch, MSc (Pflegedirektorin, Universitätsklinikum St. Pölten), Mag. Dr. Bernhard Kadlec (Kaufmännischer Direktor, Universitätsklinikum St. Pölten), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Erster Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka, Stellvertreter der Landeshauptfrau Stephan Pernkopf, Dr. Thomas Gamsjäger, MSc (Ärztlicher Direktor, Universitätsklinikum St. Pölten)

ST. PÖLTEN – Mit der Errichtung von Haus C am Universitätsklinikum St. Pölten ist eine der modernsten Kliniken Europas entstanden. Vor dem Start des Vollbetriebes im März 2018 wurde das Haus C am 19. Jänner 2018 im Beisein zahlreicher Ehrengäste feierlich eröffnet.

Mit der Errichtung von Haus C am Universitätsklinikum St. Pölten wurde das größte Krankenhausprojekt in Niederösterreich in Angriff genommen und am 19. Jänner 2018 im Beisein zahlreicher Ehrengäste feierlich eröffnet. „In St. Pölten ist ein Vorzeigeklinikum entstanden, das den Patientinnen und Patienten künftig eine medizinische Versorgung am modernsten Stand der Technik ermöglicht. Das Land Niederösterreich hat dieses Projekt kräftig unterstützt: rund 227 Mio. Euro wurden direkt ins Haus C investiert, mehr als 510 Millionen Euro in den Gesamtausbau des Standortes“, freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Die Dimensionen von Haus C sind beachtlich. Für das Universitätsklinikum St. Pölten bedeutet die heutige Eröffnung eine Investition in die Zukunft des Gesundheitswesens. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden maßgeblich von den neuen Gegebenheiten profitieren und so die ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten noch besser und zeitgemäßer betreuen und versorgen können“, zeigt sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf beeindruckt.

„Das Haus C und Haus G wurden gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses geplant. Größtes Augenmerk wurde dabei auf die Patientenströme und die funktionelle Ausrichtung der interdisziplinären Bettenstationen, Ambulanzen und OPBereiche gerichtet“, so die Klinikleitung des Universitätsklinikums St. Pölten. Auf sieben Ebenen mit knapp 60.000 mÇ sind unter anderem zwei Tiefgeschosse, welche rund 250 Parkplätze bieten, entstanden. In den Untergeschossen befinden sich außerdem noch die Mitarbeitergarderobe und ein gro.zügiger Fahrradabstellplatz. Das Erdgeschoss bildet eine kompakte Funktionseinheit, bestehend aus Notfall- und Unfallzentrum, einem zentralen Ambulanzbereich und den Klinischen Instituten für Medizinische Radiologie und Physikalische Medizin. In der darüber liegenden Ebene sind die beiden hausinternen Klinischen Institute für Laboratoriumsmedizin sowie Hygiene und Mikrobiologie situiert.

Ebene 2 beinhaltet den Zentral-OP Gruppe C mit angeschlossenem Aufwachbereich sowie drei Intensivstationen mit je 12 Betten. In den drei darüber liegenden Ebenen befinden sich annähernd idente Bettentrakte für die Klinischen Abteilungen für Unfallchirurgie, Allgemein- Chirurgie, Herzchirurgie und Neurochirurgie. Ebene 6 dient als Technikzentrale für die darunterliegenden Geschosse. Als oberste Ebene stellt der Hubschrauber-Landeplatz mit direkter Anbindung an das Notfallund Unfallzentrum eine schnellstmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sicher.

Eckdaten Haus C

· 1.694 Räume auf sieben Ebenen

· Bruttofläche rund 22.500 mÇ

· zwei Tiefgeschosse mit rund 250 Parkplätzen für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher

· Unfall- und Notfallzentrum

Klinische Institute für Medizinische Radiologie, Physikalische Medizin,

Laboratoriumsmedizin sowie Hygiene und Mikrobiologie

· Ambulanzzentrum

· Zentral OP Gruppe C

· Intensivstationen

Klinische Institute für Medizinische Radiologie, Physikalische Medizin,

Laboratoriumsmedizin sowie Hygiene und Mikrobiologie

· Ambulanzzentrum

· Zentral OP Gruppe C

· Intensivstationen

· Chirurgie, Herzchirurgie und Neurochirurgie

· Technikzentrale

· Hubschrauber-Landeplatz mit direkter Anbindung an das Notfall- und Unfallzentrum

· Bettenstationen für die Klinischen Abteilungen für Unfallchirurgie, Allgemein- Chirurgie, Herzchirurgie und Neurochirurgie

Markus Golla
Über Markus Golla 3160 Artikel
Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Lehrer und Vortragender im Bereich Gesundheit- und Krankenpflege, Kommunikation & Projektmanagement, Pflegewissenschaft BScN (Absolvent UMIT/Wien), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Masterstudent Pflegewissenschaft (UMIT/Hall)

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