AT: NEOS Wien/Gara: Primärversorgungseinheiten bei Stadterweiterungen von Anfang an mitplanen

Gesundheitssprecher Stefan Gara: „Primärversorgungseinheiten entlasten die Spitäler und verkürzen die Wartezeiten in den Ambulanzen.“

NEOS

Wien (OTS) – „Mit einem Jahr Verspätung öffnet nun endlich die Primärversorgungseinheit beim Donauspital. Ein einzelnes Zentrum direkt gegenüber des Donauspitals wird aber das Versorgungsproblem im Gesundheitsbereich nicht lösen. NEOS Wien fordert daher schon lange, dass die Stadtregierung bei Stadtentwicklungsgebieten schon frühzeitig mit der Planung von Primärversorgungseinheiten beginnt. Wir NEOS werden in dieser Angelegenheit Tempo machen und verantwortungsvolle Planung von Anfang an einfordern“, betont NEOS Wien Gesundheitssprecher Stefan Gara anlässlich der bevorstehenden Eröffnung der Primärversorgungseinheit (PVE) in der Donaustadt.

„In Wien sind die Probleme des österreichischen Gesundheitswesens besonders deutlich: Es fehlt an praktischen Ärztinnen und Fachärzten mit Kassenverträgen, gleichzeitig treiben die Spitäler die Gesamtkosten in die Höhe. Ein Ausbau der Primärversorgungszentren kann beides: Der niedergelassene Bereich – also die Ärztinnen und andere Gesundheitsberufe vor Ort – werden gestärkt und die Spitäler entlastet. Damit können auch die Wartezeiten in den Ambulanzen für die Patientinnen und Patienten verkürzt werden. Es ist unbegreiflich, warum sich Rot-Grün einer vorausschauenden Planung und flächendeckendenden Versorgung verwehrt. Es stellt sich die Frage, ob die Patientinnen und Patienten der Stadtregierung vollkommen egal sind“, schließt Gara.

Über Markus Golla 1304 Artikel
Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Lehrer und Vortragender im Bereich Gesundheit- und Krankenpflege - Kommunikation & Projektmanagement, Pflegewissenschaft BScN (Absolvent UMIT/Wien), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Masterstudent Pflegewissenschaft (Universität Wien)

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