AT: Keine Panik bei Pflegeregress neu: Angehörige werden 2018 nicht zur Kasse gebeten

Christian Wegscheider: "Wer Angehörige zu Hause pflegt, sollte vom Staat besser gefördert werden"

Pflege in Wien und Umgebung Bildtext: In Wien und Umgebung bietet Help-24.at zuverlässige Ansprechpartner für Pflege rund um die Uhr und schnelle Hilfe für Angehörige, durch Einsatz von ausgebildetem Pflegepersonal mit guten Deutschkenntnissen. Copyright: help-24.at

Wien (pts015/29.03.2018/09:05) – Die aktuelle Aufregung in Pflegefamilien beim Thema Pflegeregress neu ist verständlich, aber unnötig. Nach Meinung von Pflegeexperte Christian Wegscheider, Geschäftsführer von https://www.Help-24.at , sollte die neue Regierung jene Familien belohnen, die unter enormer persönlicher Aufopferung Senioren, Behinderte oder Pflegefälle im eigenen Haushalt betreuen.

„Einen Pflegeregress hat es in Wien in der Praxis ohnehin nie gegeben und der wird auch nach den neuen Bestimmungen nicht eingeführt, aber Altenbetreuung findet in Österreich immer mehr in den eigenen vier Wänden und in den Familien statt. Das bedeutet hohe finanzielle, körperliche und seelische Belastung für die pflegenden Familien, aber eine enorme Entlastung der öffentlichen Gesundheitskassen. Sparen auf den Rücken von Pflegefamilien – das geht nicht. Hier muss mehr passieren, sonst wird in wenigen Jahren die Finanzierung von teuren Alten- und Pflegeheimen unfinanzierbar.“

Forderung nach mehr Förderung für Krankenbetreuung zu Hause!

Aktuell fließen Milliarden in den Bau und den Betrieb von Altenheimen und Pflegeheimen. Christian Wegscheider: „Jeder Platz in einem Pflegeheim ist um ein Vielfaches teurer als eine Betreuung zu Hause. Trotzdem gibt es bei der 24-Stunden-Pflege in Wien aktuell pro Monat nur 275 Euro Förderung für eine 24-Stunden-Pflegerin. Das ist alles. Sonst gibt es keinerlei Unterstützungen. Und als besondere Schikane gibt es von Bundesland zu Bundesland Unterschiede. In Niederösterreich bekommt man die Förderung für z.B. eine nachgewiesene Demenz schon ab Pflegestufe 2, in Wien erst ab Stufe 3. Das birgt Frustpotential genau bei denen, die unsere Hilfe benötigen. Der Vorstoß von Bürgermeister Häupl zur Erhöhung des 24-Stunden-Pflegezuschusses ist daher sehr zu begrüßen! Es darf aber nicht nur bei netten Worten bleiben!“

Hilfe und Pflege – rund um die Uhr in Wien und Umgebung!

Wenn ein Familienmitglied behindert ist oder Oma und Opa rund um die Uhr Pflege benötigen, dann muss rasch gehandelt werden. Help-24.at sorgt mit seinem Team für schnellstmögliche und qualifizierte Betreuung in Wien und Umgebung. Die professionellen 24-Stunden-Pflegekräfte sorgen für Körperhygiene, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftlichen Versorgung der anvertrauten Pflegebedürftigen. Alle Betreuungskräfte von Help-24.at sind fachlich ausgebildet und es wird besonders auf gute Deutschkenntnisse geachtet. Denn gerade die Kommunikation mit den Pflegebedürftigen ist enorm wichtig.

Infos und Fragen rund um Hauskrankenpflege für Wien und Umgebung (ca. 50 km rund um Wien) telefonisch unter 01/2706108-0 oder per Mail unter: info@help-24.at

Markus Golla
Über Markus Golla 3024 Artikel
Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Lehrer und Vortragender im Bereich Gesundheit- und Krankenpflege, Kommunikation & Projektmanagement, Pflegewissenschaft BScN (Absolvent UMIT/Wien), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Masterstudent Pflegewissenschaft (UMIT/Hall)

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